Vom Frankenwälder zum tansanischen Kaffee-Forscher (Frankenpost, 26. Mai 2020)

Vom Frankenwälder zum tansanischen Kaffee-Forscher (Frankenpost, 26. Mai 2020)

Die Frankenpost berichtete am 26. Mai 2020 ausführlich über das Herzensprojekt von Mario Felix Liebold: ein eigenes Flurstück namens „MBE4" auf der Lunji-Estate-Farm im südlichen Hochland von Tansania – benannt „ETK Research Plot" der Ersten Tegernseer Kaffeerösterei.

Die Lunji-Farm hat eine lange Geschichte: Sie geht auf das Jahr 1898 zurück, als der Deutsche Emil Köstlin dort im damaligen Kolonialgebiet Deutsch-Ostafrika mit dem Anbau von drei Hektar Kaffee begann. Heute wird sie seit über 20 Jahren von Clemens und Stella Maier betrieben, mit rund 30 festen Angestellten und bis zu 150 Erntehelfern. Liebold wählte gezielt das Flurstück mit Bourbon-Bäumen der Varietät SL-28, die laut Artikel „ein herausragendes Potenzial in puncto Tassenqualität" haben, auch wenn sie anfälliger für Pilze und Schädlinge sind.

„Ich bin fasziniert von den Menschen hinter dem Kaffee – vom Pflücker bis zum Farmer, der sein Wissen in jede einzelne Ernte einfließen lässt", zitiert die Frankenpost Liebold. Anlass des Artikels war auch ein Fernsehauftritt: Am 31. Mai 2020 empfing Liebold zum dritten Mal den BR-Moderator „Schmidt Max" für die Sendung „Freizeit – Schmidt Max und der Kaffee der Zukunft" im Bayerischen Fernsehen.

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