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Rund 70 % der weltweit getrunkenen Kaffees werden mit verschiedensten Filtermethoden gebrüht.

 

Wie viele der Inhaltsstoffe extrahiert, also ausgelaugt, werden, hängt von den Parametern Kaffeemenge, Mahlgrad, Wassermenge, Wassertemperatur, Filterart und -form, Brühzeit und der Verteilung des Wassers im Kaffee ab.

Jahrelang wurde an den landesüblichen Methoden, wie Metallfiltern in Vietnam oder Baumwollfiltern in Brasilien, nichts geändert. 1830 entwickelte man die Vakuum-Kanne. Erst 1908 erfand die Hausfrau Melitta Bentz den Papierfilter, indem sie das Löschpapier ihres Sohnes zum Kaffeebrühen verwendete. 1954 patentierte man in Deutschland den Wigomat, den ersten elektrischen Filterbrüher.

 

Daraufhin waren die Haushalte lange von Filterautomaten und Mokkakannen dominiert. Nach mehreren Jahren Entwicklung wurde 1985 ein Vollautomat der Firma Solis auf den Markt gebracht. Auch wenn sich bis heute immer mehr Vollautomaten, Espressomaschinen und Kapselsysteme verbreitet haben, ist Filterbrühen wieder in. Eine regelrechte Revolution ist im Gange. (…) Weiterentwickelte Filterhalter, Kannen und Accessoires lassen viel mehr Kontrolle beim Brühen zu und Kontrolle ist notwendig, um ausschließlich gute Stoffe und Aromen aus dem Kaffee zu extrahieren. (aus „Filterkaffee“ von Johanna Wechselberger, erschienen im Braumüller Verlag. Hier im Shop erhältlich)

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